Deutsch I English

Heftarchiv
Pressestimmen



- - -
DruckversionDruckversion

Archiv

Die Zeitschrift wurde 2004 unter dem Namen "INTERVENTION. Zeitschrift für Ökonomie" gegründet. Mit dem fünften Jahrgang erfolgte ein Neustart, der Änderungen in der Redaktion, im Beirat und dem inhaltlichen Schwerpunkt sowie einen Verlagswechsel umfasste. Seit 2008 erscheint die Zeitschrift mit einem neuen Untertitel als "INTERVENTION. Europäische Zeitschrift für Ökonomie und Wirtschaftspolitik" beim Metropolis-Verlag. Die Nummerierung der Zeitschrift wird weitergeführt.

 

Jahrgang 6 (2009)

Jahrgang 5 (2008)

Jahrgang 4 (2007)

Jahrgang 3 (2006)

Jahrgang 2 (2005)

Jahrgang 1 (2004)

 

Pressestimmen

Verschiedene Zeitungen und Internet-Portale haben über das Erscheinen des ersten Heftes der Zeitschrift berichtet. Wir stellen hier eine Auswahl der Pressestimmen zusammen.

Im Freitag vom 21.05.2004 findet sich unter dem Titel "Lichtblick" unter anderem folgendes:

Dass in Deutschland überdies ein wissenschaftliches Fachorgan für Ökonomie eine Art akademische Opposition zur offiziellen Lehre der Fakultäten organisieren könnte -- das erscheint ohnehin nur wie ein tollkühner Traum. [...] Und so reibt man sich denn die Augen angesichts eines publizistischen Ereignisses, dessen Unmöglichkeit leicht zu beweisen, dessen Existenz aber nunmehr nicht mehr zu bestreiten ist. Es handelt sich um eine neue "Zeitschrift für Ökonomie", die sich, um an ihrem Ehrgeiz keinen Zweifel zu lassen, im Untertitel gleich noch Journal of Economics nennt. Man weiß: in Großbritannien hat Keynes einst ein solches Blatt redigiert.

Über die erste Ausgabe der Zeitschrift schreibt die Frankfurter Rundschau vom 07.05.2004 unter dem Titel "Gelungenes Debüt":

Deutschland hinkt in der wirtschaftspolitischen Diskussion hinterher. [...] Trotz wirtschaftlicher und sozialer Krisen regiert in Deutschland die Ideologie der stabilen Preise und eines Staates, der selbst auf Kosten der Zukunftsinvestitionen für Infrastruktur und Bildung 'konsolidiert'. [...] Es wurde also Zeit, dass eine wirtschaftswissenschaftliche Zeitschrift gegründet wird, deren Autoren trotz möglicher Nähe zu Parteien und Gewerkschaften eine klare Sicht der Dinge vorantreiben. Herausgekommen ist Intervention. Zeitschrift für Ökonomie.

In UtopieKreativ. Heft November 2004, wird der heterodoxe Anspruch zustimmend aufgenommen:

Der jüngere Trend, etwa bei Nobelpreisträgern, dokumentiert, dass es in den Debatten des wirtschaftspolitischen Establishment wieder Raum gibt für Wissenschaft, die den Glauben an den 'Washington Consensus' und den 'totalen Markt' nicht teilt. Daher will die Redaktion und der breit angelegte wissenschaftliche Beirat um Wirtschafts- und Sozialforscher aus Deuschland,- Groß-Britannien, Österreich und den USA die Disziplin zurückholen in ihr Milieu: die Gesellschaft. [...] Die Beiträge sind alle in ihrer Länge überschaubar, prägnant und dennoch anspruchsvoll gehalten, ein Indikator für eine stilistisch intervenierende Redaktion. [...] Es bleibt zu hoffen, dass die Publikation aus dem Hause des Instituts für Wirtschafts- und Politikforschung (Marburg) erfolgreich ist.

Die taz (03.06.2004) sieht einen sich abzeichnenden Stimmungsumschwung:

Das Erscheinen einer neuen Fachzeitschrift für Wirtschaftswissenschaft wäre nichts Erstaunliches - wenn es sich nicht um einen Stimmungsumschwung handelte. [...] Seit den Neunzigerjahren ist die einst hegemoniale Neoklassik selbst unter Druck geraten. Jüngere Wissenschaftler begründen nun wieder, dass der Staat mit Geld- und Fiskalpolitik durchaus die Arbeitslosigkeit reduzieren könne.

Zum Seitenanfang

 

Stand: 15.11.2009 (erste Fassung: 01.06.2003)

Impressum