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Ziel & Ausrichtung

"INTERVENTION. Europäische Zeitschrift für Ökonomie und Wirtschaftspolitik" erscheint halbjährlich (erstmals im März 2004). Sie ist eine Zeitschrift mit anonymisiertem Begutachtungsverfahren, die ein Forum für Arbeiten auf den Gebieten der makroökonomischen Theorie, der ökonomischen Institutionen und der Wirtschaftspolitik bietet. INTERVENTION lädt zur Einreichung von Beiträgen ein, die den Pluralismus wissenschaftlicher Ansätze in der Ökonomie anerkennen, und unterstützt eine produktive Debatte mit wechselseitigen Interventionen zwischen solchen Ansätzen. Insbesondere sind die Herausgeber|innen der Meinung, dass eine Vielzahl institutioneller und sozialer Faktoren das ökonomische Leben und ökonomische Prozesse prägen. Nur eine genaue Untersuchung und Integration solcher Faktoren in die Volkswirtschaftslehre wird zu theoretischem Fortschritt und problemadäquaten Empfehlungen für die Wirtschaftspolitik führen. Die Einsendung von theoretischen und empirischen Arbeiten, die sich mit diesen Themenfeldern beschäftigen, ist erwünscht.

Der Name der INTERVENTION ist vor dem Hintergrund der voranstehenden Äußerungen durchaus programmatisch zu verstehen: er soll verdeutlichen, dass die Zeitschrift in die inhaltliche Ausrichtung des ökonomischen Diskurses intervenieren will.

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Neustart mit Heft 1-2008

Das fünfte Jahr ihres Bestehens beginnt für die Zeitschrift INTERVENTION mit einigen bedeutsamen Änderungen. Sie wird ab sofort beim Metropolis-Verlag, im deutschsprachigen Raum weithin bekannt für sein umfassendes Programm im Bereich der Ökonomie, herausgegeben. Wir verbinden damit die Hoffnung, den Kreis der Leser|innen noch erweitern und die Präsenz der Zeitschrift ausdehnen zu können. Die Zeitschrift möchte darüber hinaus ihre Stärken ausbauen und den Fokus schärfen: Weiterhin versteht sich die Zeitschrift als ein Forum für verschiedene Theorierichtungen. Im Vordergrund sollen künftig jedoch Analysen stehen, die sich thematisch um die Schwerpunkte makroökonomische Theorie, ökonomische Institutionen und Wirtschaftspolitik gruppieren lassen. Häufig wird makroökonomischen Fragestellungen und Argumenten zu wenig Platz eingeräumt – Intervention möchte daher die Verknüpfung von Mikro- und Makroebene sowie die Fortentwicklung makroökonomischer Theorie fördern.

Zudem hat sich die Basis der Artikeleinsendungen und der Leser|innen|schaft in den letzten Jahren stetig verbreitert sowie europäisiert und internationalisiert. All dies spiegelt sich nun auch im neuen Untertitel der Zeitschrift – European Journal of Economics and Economic Policies – wider. Wir sind zuversichtlich, dass die jüngsten inhaltlichen, personellen und organisatorischen Veränderungen und Neuorientierungen noch mehr dazu beitragen, dass die Zeitschrift ihre Intention verwirklichen kann, eine attraktive Alternative für theoretisch und wirtschaftspolitisch interessierte Autor|inn|en und Leser|innen zu sein.

Für weitere Einzelheiten zu den Veränderungen bei Redaktion und Beirat möchten wir auf das Editorial von Heft 1-2008 verweisen. Details zu den leicht geänderten Abonnementpreisen finden Sie auch hier. Einen Kurzüberblick über die Zeitschrift gemeinsam mit einem Formular für ein Abonnement finden Sie hier.

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Medieninformation

INTERVENTION ist auch bei EconLit, IDEAS, wiso (via ECONIS) und RePEc eingetragen. Für eine Kurzinformation zur Zeitschrift inklusive Publikationsstatistik klicken Sie bitte hier.

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Redaktion

Die Redaktion der INTERVENTION besteht zur Zeit aus sieben Personen:

  • Bernd Berghuber, Bundesministerium für Finanzen, Wien
  • Eckhard Hein, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
  • Torsten Niechoj, IMK in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf, und Universität Göttingen
  • Sabine Reiner, ver.di, Bereich Wirtschaftspolitik, Berlin
  • Achim Truger, IMK in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
  • Margit Schratzenstaller, WIFO, Wien

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Beirat

Der wissenschaftliche Beirat der Zeitschrift "INTERVENTION. Europäische Zeitschrift für Ökonomie und Wirtschaftspolitik" repräsentiert das plurale Spektrum von Meinungen und theoretischen Ansätzen, die in INTERVENTION publiziert werden. Er setzt sich momentan aus den folgenden Personen zusammen:

  • Randy Albelda, University of Massachusetts, Boston (USA)
  • Philip Arestis, University of Cambridge (Vereinigtes Königreich)
  • Rainer Bartel, Universität Linz (Österreich)
  • Victoria Chick, University College London (Vereinigtes Königreich)
  • Wolfram Elsner, Universität Bremen (Deutschland)
  • Wolfgang Filc, Universität Trier (Deutschland)
  • Peter Flaschel, Universität Bielefeld (Deutschland)
  • Barbara Fritz, Freie Universität Berlin (Deutschland)
  • James Galbraith, University of Texas at Austin (USA)
  • John Grahl, Middlesex University Business School (Vereinigtes Königreich)
  • Michael Heine, Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Deutschland)
  • Jürgen Kromphardt, Technische Universität Berlin (Deutschland)
  • Marc Lavoie, University of Ottawa (Kanada)
  • Ewald Nowotny, Österreichische Nationalbank (Österreich)
  • Phillip O’Hara, Curtin University of Technology, Perth (Australien)
  • Birger P. Priddat, Universität Witten / Herdecke (Deutschland)
  • Jan Priewe, Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Deutschland)
  • Malcolm Sawyer, University of Leeds (Vereinigtes Königreich)
  • Juliet Schor, Boston College (USA)
  • Mark Setterfield, Trinity College, Hartford (USA)
  • Peter Spahn, Universität Hohenheim (Deutschland)
  • Herbert Walther, Wirtschaftsuniversität Wien (Österreich)

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Stand: 12.01.2010 (erste Fassung: 01.06.2003)

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